Kanäle
Jetzt personalisiertes
Audiomagazin abonnieren
Log-in registrieren
forum verwendet Cookies und andere Analysewerkzeuge um den Dienst bereitzustellen und um dein Website-Erlebnis zu verbessern.

handverlesenswert

Kluge Köpfe filtern für dich relevante Beiträge aus dem Netz.
Entdecke handverlesene Artikel, Videos und Audios zu deinen Themen.

Du befindest dich im Kanal:

Medien und Gesellschaft

Big Tech gegen die Medien, nächste Runde mit KI

Jannis Brühl
Redakteur
Zum Kurator'innen-Profil
Jannis BrühlDonnerstag, 20.06.2024

Dieser Artikel des Medienjournalisten Brian Morrissey ernüchtert den Leser - besonders, wenn er selbst Journalist ist. Auf wenigen Zeilen schafft Morrissey es, die nächste Phase der KI-Revolution und ihre Bedeutung für die Medien auf den Punkt zu bringen. Wer in der Branche arbeitet, sollte das lesen.

Das Problem ist demnach, dass die Bestimmung der generativen KI offensichtlich nicht einfach automatisch erzeugte Artikel oder Bilder auf Medien-Webseiten sind, sondern die Integration von Artikeln in die Oberflächen der großen Plattformen. KI hilft den Plattformen demnach, die friction, also Reibung, weiter zu reduzieren. Aktuelles Beispiel war der Fall der KI-Suchmaschine Peplexity, die einen Forbes-Artikel zusammenfasste und mit Bild ausspielte - für Morrissey ein Beispiel, wie Medieninhalte in Zukunft Menschen erreichen werden - und dafür gibt es nicht einmal einen Klick des Lesers auf die Webseite (mehr Details dazu, wie Perplexity Webseiten ausliest, hat Wired recherchiert).

Spracheingabe in eine KI-Suche statt Klicks auf Webseiten, dazu E-Mail-Anbieter, die Mails von KI sortieren und die Inhalte destillieren lassen: KI verteilt die Macht von Verlagen und anderen Medien weiter in Richtung der Flaschenhälse: 

The tech giants believe they should control the interface. Controlling the interface used to mean controlling the distribution. The zero-click vision that’s increasingly taking hold will mean publishers and their webpages are regarded as friction standing in the way of people getting what they want immediately, without wading through full-screen interstitial ads, endless pop-ups and autoplay video. That’s going to be a compelling proposition. It will also conveniently accrue all power to the interface and relegate publishers to content vendors.

Die These: Medien werden vom Einzelhändler, der direkt an den Leser liefert, zum Großhändler, der KI-Firmen beliefert, die mit den Inhalten letztendlich machen, was sie wollen. Sie müssen sich also ganz genau überlegen, welche Deals sie mit den KI-Konzernen und -Aggregatoren eingehen, um sich langfristig nicht selbst zu gefährden.

Big Tech gegen die Medien, nächste Runde mit KI

Möchtest du kommentieren? Dann werde jetzt kostenlos Mitglied!

Kommentare 1
  1. Rico Grimm
    Rico Grimm · vor einem Monat

    Ironischerweise nutze ich Perplexity inzwischen oft als Google-Ersatz, aber nicht wegen der Zusammenfassungen (auf die ich mich nicht verlassen kann), sondern wegen der Links :)

    Eine Folge dieses "War On Friction" imo: Der komplette mediale Mittelbau ist existenziell gefährdet, also die ganzen Klick-Vieh-Texte ("Wer überträgt das Finale?"), die eine Publikation querfinanzieren sollen.

    Das wird dazu führen, dass sich Verlage wieder auf Homepages und Community besinnen und versuchen werden, besondere Orte im Netz zu bauen, die an und für sich in Erinnerung bleiben.

Bleib immer informiert! Hier gibt's den Kanal Medien und Gesellschaft als Newsletter.

Abonnieren

Deine Hörempfehlungen
direkt aufs Handy!

Einfach die Hörempfehlungen unserer Kurator'innen als Feed in deinem Podcatcher abonnieren. Fertig ist das Ohrenglück!

Öffne deinen Podcast Feed in AntennaPod:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Apple Podcasts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Downcast:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Instacast:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Apple Podcasts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Podgrasp:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Bitte kopiere die URL und füge sie in deine
Podcast- oder RSS-APP ein.

Wenn du fertig bist,
kannst du das Fenster schließen.

Link wurde in die Zwischenablage kopiert.

Öffne deinen Podcast Feed in gpodder.net:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Pocket Casts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.